Diplomcellist Konstantinos Kampanis, Foto: Dana Rösiger
STUDIUM
Mein Cellostudium absolvierte ich am Attikon Konservatorium in Athen. Dort schloss ich meine künstlerische Hauptfachausbildung mit dem Diplom für Violoncello mit ausgezeichnetem Erfolg und einstimmiger Auszeichnung ab.
Anschließend vertiefte ich meine Kenntnisse in Musiktheorie und Komposition am Filippos Nakas Konservatorium in Athen. Dort absolvierte ich weiterführende Studien in Harmonielehre, Kontrapunkt und Kompositionstechniken und erwarb ein weiteres Diplom mit ausgezeichnetem Erfolg.
Im Anschluss setzte ich meine Studien in Großbritannien fort und absolvierte an der University of York einen Master of Arts in Music Technology. Mein Schwerpunkt lag dabei auf elektroakustischer und hybrider Komposition, insbesondere auf der Verbindung akustischer Instrumente mit elektronischen Medien.
Darüber hinaus besuchte ich Meisterklassen und Seminare in den Bereichen historische Aufführungspraxis, moderne Cellotechnik und zeitgenössische Musik.
BERUFSTÄTIGKEIT
Seit über 20 Jahren bin ich als Musiker und Pädagoge tätig und unterrichte Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersgruppen und Leistungsstufen.
Meine pädagogische Tätigkeit begann bereits im Jahr 2002 in Griechenland. Dort unterrichtete ich zunächst privat und war später unter anderem als Dozent für Violoncello am Filippos Nakas Konservatorium in Athen tätig. Darüber hinaus unterrichtete ich Musiktheorie und Musiktechnologie im Bereich der beruflichen Ausbildung.
Seit 2013 lebe und arbeite ich in Deutschland. In Frankfurt am Main unterrichte ich Violoncello und weitere musikalische Fächer sowohl privat als auch an verschiedenen Musikschulen.
Im Laufe meiner langjährigen Unterrichtstätigkeit habe ich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gearbeitet – vom absoluten Anfänger bis zu fortgeschrittenen Schülerinnen und Schülern. Dabei begleite ich meine Schülerinnen und Schüler je nach ihren persönlichen Zielen: beim Einstieg in das Instrument, bei der technischen und musikalischen Weiterentwicklung, bei der Vorbereitung auf Auftritte oder Prüfungen oder einfach beim langfristigen Musizieren aus Freude an der Musik.
Neben meiner pädagogischen Tätigkeit verfüge ich über langjährige Bühnen- und Studioerfahrung als Cellist in verschiedenen Sinfonie- und Kammerorchestern. Darüber hinaus arbeite ich als Session-Musiker, Komponist und Sounddesigner. Mein künstlerisches Spektrum reicht von klassischer Orchesterliteratur bis hin zu stilübergreifenden Projekten, Studioeinspielungen und Live-Performances in den Bereichen zeitgenössische Musik, Pop, Rock sowie elektroakustische und hybride Musikproduktion.
Meine Erfahrung als ausgebildeter Cellist, Komponist und Musikpädagoge ermöglicht mir dabei einen vielseitigen Blick auf Musik und Unterricht. Mir ist es wichtig, dass technisches Lernen und musikalischer Ausdruck von Anfang an miteinander verbunden sind.
Foto: Dana Rösiger
Diplomcellist Konstantinos Kampanis, Foto: Dana Rösiger
MEIN UNTERRICHT
Jeder Mensch lernt anders. Deshalb gibt es bei mir keinen völlig starren Unterrichtsplan, der für alle Schülerinnen und Schüler gleich aussieht.
Am Anfang steht für mich die Frage: Was möchten Sie oder Ihr Kind mit dem Violoncello erreichen? Manche Schülerinnen und Schüler möchten klassische Musik spielen und ihre Technik systematisch entwickeln. Andere möchten vor allem ein neues Hobby beginnen, bekannte Melodien spielen oder nach einem langen Arbeitstag einen musikalischen Ausgleich finden. Der Unterricht wird deshalb an Alter, Vorkenntnisse, persönliche Interessen und individuelle Ziele angepasst.
Besonders wichtig sind mir dabei:
Eine solide technische Grundlage
Eine gute Haltung, ein natürlicher Umgang mit dem Instrument und eine sichere Entwicklung der grundlegenden Spieltechnik bilden die Basis für langfristigen Fortschritt.
Musikalität von Anfang an
Auch Anfänger sollen nicht das Gefühl haben, nur technische Übungen zu machen. Musik, Klang und Ausdruck gehören für mich von Beginn an zum Unterricht.
Ein Unterricht im eigenen Tempo
Nicht jeder lernt gleich schnell und nicht jeder verfolgt dieselben Ziele. Deshalb passe ich Tempo und Inhalte des Unterrichts an die jeweilige Person an.
Freude und langfristige Motivation
Gerade beim Violoncello braucht das Lernen Zeit und Geduld. Mein Ziel ist es deshalb nicht, Schülerinnen und Schüler möglichst schnell durch ein bestimmtes Programm zu führen, sondern eine stabile Grundlage und eine langfristige Freude am Musizieren zu entwickeln.
Für Kinder achte ich besonders darauf, dass der Unterricht altersgerecht und motivierend gestaltet wird. Erwachsene haben wiederum oft ganz andere Voraussetzungen und Ziele – viele beginnen erstmals ein Instrument zu lernen oder kehren nach längerer Pause zur Musik zurück. Auch dafür gibt es im Unterricht genügend Raum.
Foto: Rania Dai
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